140 Jahre Feuerwehrabschnitt Allentsteig

Am 8. und 9. August 2026 stand Allentsteig ganz im Zeichen der Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Allentsteig lud zum traditionellen Feuerwehrfest in die Gärtnerei Hackl ein. In diesem Jahr gab es dabei einen ganz besonderen Anlass zu feiern: 140 Jahre Feuerwehrabschnitt Allentsteig. Zwei abwechslungsreiche Festtage, zahlreiche Besucherinnen und Besucher, Abordnungen befreundeter Feuerwehren und viele Ehrengäste machten das Wochenende zu einem besonderen Ereignis.

Gemütlicher Auftakt beim Feuerwehrheurigen

Den Beginn des Festwochenendes bildete am Samstag, dem 8. August, ab 18 Uhr der Feuerwehrheurige. Bei gemütlicher Atmosphäre konnten die Gäste einige gesellige Stunden verbringen und sich mit Heurigenschmankerln verwöhnen lassen.

Neben dem kulinarischen Angebot sorgten die Seidlbar und die Weinbar für die passende Erfrischung. Auch Kaffee und Kuchen durften natürlich nicht fehlen. Für die jüngsten Besucherinnen und Besucher stand eine Hüpfburg bereit, sodass auch die Kinder auf ihre Kosten kamen.

Sonntag im Zeichen von 140 Jahren Feuerwehrabschnitt Allentsteig

Der Sonntag, 9. August 2026, stand schließlich ganz im Zeichen des 140-jährigen Bestehens des Feuerwehrabschnittes Allentsteig. Bereits am frühen Vormittag versammelten sich die teilnehmenden Feuerwehren und Festgäste. Kurz vor 9 Uhr erfolgte der Fahnenzug, ehe im Anschluss die feierliche Feldmesse begann.

Die Feldmesse wurde von Feuerwehrkurat Mag. Andreas Brandtner zelebriert und bildete einen würdigen Auftakt für den anschließenden Festakt. Zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden sowie viele Ehrengäste nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Besonders erfreulich war die große Anzahl an Feuerwehrabordnungen. Kameradinnen und Kameraden aus dem gesamten Feuerwehrabschnitt und darüber hinaus folgten der Einladung nach Allentsteig und unterstrichen mit ihrer Anwesenheit den starken Zusammenhalt innerhalb des Feuerwehrwesens. Gerade ein Jubiläum wie dieses zeigte eindrucksvoll, wie sehr Kameradschaft, gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit die Feuerwehren seit Generationen verbinden.

Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Manfred Rabl durfte zum Festakt zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Bundesheer, anderen Blaulichtorganisationen und Feuerwehrwesen begrüßen. Unter anderem nahmen Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Carina Bauer, die Nationalratsabgeordneten Lukas Brandweiner und Alois Kainz sowie Bürgermeister Georg Marksteiner an der Jubiläumsfeier teil. Seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos waren Landesfeuerwehrrat Ewald Edelmaier und Brandrat Karl Kainrath vertreten.

Darüber hinaus konnten unter anderem Bürgermeister Andreas Straßer aus Echsenbach, Vizebürgermeisterin Sandra Warnung aus Pölla, TÜPL Kommandant Oberst Konstantin Oberleitner und Oberst Julius Schlapschy sowie zahlreiche aktive und ehemalige hochrangige Feuerwehrfunktionäre begrüßt werden. Zu ihnen zählten unter anderem BR Christian Hübl, VR Ewald Litschauer, EBR Peter Stiegler, EBR Siegfried Ganser, EABI Michael Hartner, ABI Anton Kraus und EVI Alois Heindl. Mit ihrer Teilnahme erwiesen sie dem Feuerwehrabschnitt Allentsteig und seinen Mitgliedern eine besondere Wertschätzung.

Weiters konnten vom Roten Kreuz Allentsteig Viertelsvertreter BRR Andreas Schleritzko und Bezirksstellenleiter LRR Andreas Holzmann sowie von der Polizei Postenkommandant aus Allentsteig KontrInsp Markus Spießmaier und AbtInsp Reinhard Winter vom Posten Schwarzenau begrüßt werden.

Rückblick auf 140 Jahre Feuerwehrgeschichte

Ein zentraler Bestandteil des Festaktes war der Blick zurück auf die Geschichte des Feuerwehrabschnittes Allentsteig. Brandrat Karl Kainrath ließ 140 Jahre Feuerwehrwesen Revue passieren und erinnerte an die Entwicklung des Abschnittes sowie an die Leistungen unzähliger Feuerwehrmitglieder über mehrere Generationen hinweg.

In 140 Jahren hat sich das Feuerwehrwesen grundlegend verändert. Aus vergleichsweiser einfacher Ausrüstung und vorwiegend auf die Brandbekämpfung ausgerichteten Feuerwehren entstanden moderne Einsatzorganisationen, die heute ein enorm breites Aufgabengebiet bewältigen. Brände, Verkehrsunfälle, Unwetter, Hochwasser, technische Hilfeleistungen und viele weitere Einsatzszenarien stellen die Feuerwehren immer wieder vor neue Herausforderungen.

Geblieben sind jedoch jene Werte, auf denen die Feuerwehr seit jeher aufgebaut ist: Freiwilligkeit, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und die Bereitschaft, für andere Menschen einzustehen.

Bürgermeister Georg Marksteiner hob in seinen Worten insbesondere den starken Zusammenhalt und die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren hervor und würdigte den freiwilligen Einsatz der Mitglieder für die Sicherheit der Bevölkerung. Auch die Vertreter des Bezirksfeuerwehrkommandos dankten den Feuerwehren für ihre Leistungen und ihr großes Engagement.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier durfte sich die Freiwillige Feuerwehr Allentsteig außerdem über eine finanzielle Unterstützung freuen. Nationalratsabgeordneter Alois Kainz überreichte eine Spende in Höhe von 300 Euro. Der Betrag soll zur Anschaffung und Erhaltung der Feuerwehrausrüstung beitragen.

Frühschoppen, Musik und Fahrzeugschau

Nach dem offiziellen Festakt ging der Sonntag in einen gemütlichen Frühschoppen über. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Stadtkapelle Allentsteig, die mit ihrer Musik wesentlich zur ausgezeichneten Stimmung beitrug. Beim anschließenden Mittagstisch konnten sich die zahlreichen Gäste stärken und den Festtag in kameradschaftlicher Atmosphäre genießen.

Ein besonderer Publikumsmagnet war die Oldtimer- und Einsatzfahrzeugschau des Feuerwehrabschnittes Allentsteig. Historische Fahrzeuge trafen dabei auf moderne Feuerwehrtechnik und machten die Entwicklung des Feuerwehrwesens auch für die Besucherinnen und Besucher sichtbar. Die Ausstellung bot Gelegenheit, Fahrzeuge aus unterschiedlichen Generationen aus nächster Nähe zu betrachten und miteinander zu vergleichen.

Gerade für Familien wurde an diesem Sonntag einiges geboten. Neben der Hüpfburg fanden insbesondere die Mitmachstationen der Feuerwehrjugend großen Anklang. Kinder und Jugendliche konnten dort verschiedene Tätigkeiten selbst ausprobieren und auf spielerische Weise einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr und der Feuerwehrjugend erhalten.

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